Wie Sport die Haut positiv beeinflusst


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Sport hält gesund und aktiv, aber nicht nur innerlich. Nein, auch äußerlich sichtbar an der Haut wirkt sich Sport auf ein besseres Aussehen und Vitalität aus.

Die Haut ist das größte Organ des Körpers, grenzt den Körper zur Umwelt ab und ist eine sehr wichtige Barriere gegen Infektionen und Krankheiten. Mit der Alterung verschlechtert sich der Zustand der Haut aufgrund vom Rückgang der Zellzahl, verringerter Kollagensynthese und verändertem Gewebeumbau. Das zeigt sich dann an entstehenden Falten und Altersflecken. Mit fortschreitender Zeit haben die Hautzellen einen geringeren Energiemetabolismus und der Spiegel an oxidativem Stress ist höher.

Sport kann der Hautalterung entgegenwirken. Nicht nur das, die Hautalterung kann durch körperliche Aktivität auch umgekehrt werden.

Kürzlich wurde in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlich, dass Ausdauertraining die altersbedingten Veränderungen der Haut beim Menschen vermindert. Als verantwortlicher Regulator wurde IL-15 identifiziert, ein Metabolit, der durch den Sport gebildet in den Mitochondrien regulatorische Funktion ausübt[1].

IL – Interleukine sind Zytokine, d.h. Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren und die zur internen Kommunikation der Immunabwehrzellen benötigt werden. Aufgrund ihrer Koordination werden Krankheitserreger oder auch Tumorzellen bekämpft.

Die Hautzellen haben eine hohe Umsatzrate und erneuern sich im Schnitt alle vier Wochen. Mit intensivem Training wird die Durchblutung gefördert und damit mehr Sauerstoff bereitgestellt und ebenso werden viele Nährstoffe zur Haut transportiert. In einer Querschnittsstudie beim Vergleich von sesshaften mit ausdauertrainierten Personen (5-mal die Woche Training über 13 Jahre) zeigt sich bei Trainierten ein eindeutig höherer (signifikanter) Sauerstoffverbrauch[2]. Um einen höheren Sauerstoffverbrauch zu erreichen, dauert es also eine gewisse Zeit.

Die bisher Sesshaften trainierten über 13 Wochen 5-7 mal die Woche, 40-50 min täglich, und konnten dabei zwar ihren Puls, aber nicht den Sauerstoffverbrauch verbessern[2]. Folglich: Langfristiges Trainieren lohnt sich.

Gleichermaßen werden Stoffwechselprodukte mit einer Steigerung des Blutflusses abtransportiert. Eine gesteigerte Durchblutung kann sich nur positiv auf die Zellerneuerung auswirken. Gut ist es natürlich, sich im Freien zu bewegen und frische Luft einzuatmen. Im Freien nicht den Sonnenschutz vergessen.

Training ist eine gesunde Möglichkeit, Stress abzubauen und den Cortisol-Spiegel günstig zu beeinflussen. Das Stresshormon Cortisol ist mit einer erhöhten Talgproduktion verbunden, das in der Folge mehr unreine Haut oder sogar Akne bedeuten kann. Beim Sport wird durch Schwitzen überschüssiger Talg und Schmutz auf natürlichem Weg aus den Poren nach draußen befördert. Für Frauen gilt es daher ohne Make-up zu trainieren – sonst verstopfen die Poren während des Trainings! Das trifft auch zu, wenn keine Unreinheiten der Haut vorhanden sind. Am besten die Haut vor dem Training mit Aloe-Reinigungsgel richtig reinigen und evt. eine leichte Creme auftragen, z.B. Feuchtigkeitscreme für strahlende Haut. Nicht viel, sonst läuft sie einem noch in die Augen.

Übrigens wirkt sich zu viel Cortisol negativ auf das Kollagen aus und die Folge sind mehr Falten und schlaffe Haut. Deshalb ist intensives Ausdauertraining, 30 min/Tag, dauerhaft für eine faltenfreie oder zumindest faltenarme Haut durch Verminderung von oxidativem Stress sehr zu empfehlen.

Was ist zu bedenken bei Sport und gesunde Haut? Ohne die richtige Ernährung geht es nicht. Egal in welchem Alter wir uns befinden, der Körper braucht seine individuell angepassten Nährstoffe. Bei Freizeitsport und nicht übermäßiger Belastung haben wir unseren Frühstücksshake F1, omega-3 Fettsäuren und ausreichend Flüssigkeit mit Tee. Nach dem Sport und der Dusche, wenn die Haut Feuchtigkeit aufgenommen hat, wird diese durch eincremen eingeschlossen. Mit dem Schweiß verlorengegangene Elektrolyte und Flüssigkeit können mit Hydrate-Getränk oder CR7 Drive ersetzt werden.


[1] Crane JD et al. Exercise-stimulated interleukin-15 is controlled by AMPK and regulates skin metabolism and aging. Aging Cell. 2015 Aug;14(4):625-34[2] Smith D et al. Effects of ageing and regular aerobic exercise on endothelial fibrinolytic capacity in humans. Physiol (2003), 546.1, pp. 289–298 3Kruk J. et al. Roles of Physical Exercise in Oxidative Stress and Skin Diseases. Asian Pac J Cancer Prev, 2014,;5 (2), 561-568 4Schlicht W, et al. Health-enhancing physical activity and the prevention of chronic diseases–an epidemiological review. Soz Praventivmed. 2006;51(5):281-301

Artikel von Marion Flechtner-Mors PD Dr. biol.-hum.

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